Mackenbach
- eine Ortsgemeinde mit Tradition und Zukunft.


Mackenbach, das aus einer Rodungssiedlung um das Jahr 1000 entstanden ist, wird mit seinem heutigen Namen im Jahre 1510 erstmals urkundlich erwähnt. Es gehörte nacheinander zum Gericht Steinwenden, zum Oberamt Lautern, zur Mairie Ramstein (in frz. Zeit), zum Kanton Landstuhl und Zweibrücken, zum Landeskommissariat Homburg und schließlich 1920 zum Bezirksamt Kaiserslautern.

Nach dem Bau der Kirche 1868 wurde 1911 eine eigene Pfarrei errichtet. Vorher gehörte man als Filialort zur Pfarrei Steinwenden. Die katholischen Bürger gehörten zur Pfarrei Ramstein und bekamen 1965 ihre eigene Kirche.

Die Kinder mussten bis 1826 auf eine eigene Schule warten und sich in ältester Zeit wohl nach Steinwenden auf den beschwerlichen Schulweg machen. 1891 und 1965 wurden zwei weitere Schulhäuser gebaut.

Nachdem im Dreißigjährigen Krieg der Ort völlig entvölkert wurde, begann die Wiederbesiedlung gegen Ende des 17. Jh. und erreichte um 1900 die Zahl von 1212 Einwohnern. Der rasche Bevölkerungs-Anstieg und das Vorhandensein nur weniger Handwerksberufe führte rasch zu einem Mangel an Arbeitsplätzen und machte das Entstehen des Musikantentums möglich. Dieses neue Gewerbe bescherte vielen Musikantenfamilien einen außergewöhnlichen Wohlstand, was sich in der großen Anzahl an Musikantenhäusern äußerte.

Nach dem Ende der Musikantenherrlichkeit nach dem 2. Weltkrieg fand man in der aufstrebenden Industrie in Kaiserslautern, im benachbarten Saarland und auf dem Flugplatz Ramstein neue Erwerbsmöglichkeiten.